Neu ab 1. Oktober 2026:
Die Untersuchung „FETALES PRÄNATALES RhD“ ist für RhD-negative Schwangere Teil des Eltern-Kind-Passes und als Kassenleistung vorgesehen. Sie findet zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche statt. Mit einer einfachen Blutabnahme bei der Mutter kann bestimmt werden, ob das Baby RhD-positiv oder RhD-negativ ist. Ein Eingriff beim Baby ist nicht notwendig.
Warum ist der Rhesusfaktor wichtig?
Ist eine Schwangere RhD-negativ und das Baby RhD-positiv, kann das mütterliche Immunsystem Antikörper bilden. Deshalb wird in diesen Fällen eine Anti-D-Prophylaxe empfohlen. Ist auch das Baby RhD-negativ, ist diese pränatale Prophylaxe in der Regel nicht erforderlich.
Ihre Vorteile:
- Nur eine Blutabnahme bei der Mutter
- Kein Eingriff und kein Untersuchungsrisiko für das Baby
- Gezielte Anti-D-Prophylaxe, wenn das Baby RhD-positiv ist
- Vermeidung einer unnötigen pränatalen Anti-D-Prophylaxe bei RhD-negativem Baby
- Durchführung als Kassenleistung im Rahmen des Eltern-Kind-Passes
Wie funktioniert die Untersuchung?
Im Blut der Mutter befinden sich kleine Mengen zellfreier DNA aus der Plazenta. Mithilfe moderner molekularbiologischer Verfahren wird daraus der RhD-Status des Babys mit hoher diagnostischer Sicherheit bestimmt. Für die Untersuchung ist lediglich eine normale Blutabnahme erforderlich – ein Eingriff beim Baby ist nicht notwendig.
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Für wen |
RhD-negative Schwangere |
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Zeitpunkt |
24. bis 28. Schwangerschaftswoche |
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Kosten |
Kassenleistung im Eltern-Kind-Pass ab 1. Oktober 2026 |
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Ergebnis |
In der Regel innerhalb von sieben Werktagen |
Bitte beachten: Für die Untersuchung ist eine vollständig ausgefüllte Einverständniserklärung gemäß Gentechnikgesetz erforderlich.
Bei Fragen berät Sie Ihre Frauenärztin bzw. Ihr Frauenarzt oder das Ärzte-Team von IHR LABOR gerne.